Während der 7. Sitzung des Zwischenstaatlichen Komitees zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes, die von 3. - 7. Dezember 2012 in Paris stattfand, wurden das Imster Schemenlaufen und die Falknerei in die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.
Die bereits über 250 Traditionen aus allen Weltregionen umfassende Liste - darunter die Tradition der Peking-Oper, der spanische Flamenco, das mongolische Naadamm-Festival, die indonesische Batik-Kunst oder die chinesische Akupunktur - enthält nun erstmals zwei österreichische Traditionen. Insgesamt wurden in diesem Jahr 27 Traditionen in die Repräsentative Liste aufgenommen.
Vier weitere Elemente wurden in die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes, zwei in die Liste der Programme, Projekte und Tätigkeiten zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes eingetragen.
Alle Eintragungen der 7.Sitzung des Zwischenstaatlichen Komitees
Das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes
Das Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes wurde im Rahmen der 32. Generalversammlung der UNESCO im Jahr 2003 beschlossen und trat im April 2006 in Kraft. Bisher haben 148 Staaten (Stand Oktober 2012) das Übereinkommen ratifiziert.
Österreich ist seit 9. Juli 2009 Vertragsstaat.
Folgende Überlegungen haben u.a. zur Schaffung des Übereinkommens geführt: